01.10.2025 Open Air Art-Kino VIII zeigt Filme von Clemens von Wedemeyer und Muthesius Kunsthochschule

Open Air Art Cinema ist ein Format, das von Studierenden des Studiengangs Time Based Media an der Muthesius Kunsthochschule im Rahmen des Projekts Nukleus Kiel kuratiert ist. Eigene filmische Arbeiten treten in Dialog mit Werken etablierter Künstler*innen sowie mit Filmen von Studierenden anderer Kunsthochschulen

Open Air Art Cinema is a format curated by students of the Time Based Media Program at Muthesius in the frame of Nukleus Kiel.  Their own film works enter into dialogue with works by established artists as well as with films by students from other art schools.

Curated by
Lilly Altmann, Şeyda Okumuş, Sophia Lindner,  Maxim Lewandowski, Jane Han

Programm\
Muthesius Kunsthochschule

* Jane Han, Dear. All the Red in the World, 2025 (10min)
* Tadeus Albertsen, Liebelein, (7:36mins)
* Maxim Lewandowski, What if the Computer wasn´t the Villian?, 2025 (08:31mins)

Artist Film: \
* Clemens von Wedemeyer
, Surface Composition, 2024 (22:51min)
How do we arrange ourselves? How are we arranged? And how can one visualize the answers to these questions? Clemens von Wedemeyer’s new film delves into the question of the networked dimension of our existence and grapple with how to represent it.

Wedemeyer’s film, Surface Composition, illustrates the contemporary platforms on which people arrange themselves and by which they are arranged. Traveling in California, he recorded sites possessed of real-world network power like the headquarters of Apple, Meta, Amazon, Space X, and the United States Postal Service, as well as infrastructures of commerce, containers, mines, and other motifs, in impersonal documentary images. They show the nondescript building complexes of systemically relevant companies, empty streets, a few transport vehicles. The reality of today’s networks is opaque; their phenomenological blankness becomes manifest in the additive editing, sustained by a psychedelic soundtrack supplied by the Hungarian improvisational musician Zsolt Sőrés.

Conventional principles of the representation of power (and the mass) have been turned upside down in the networked feudalism of our days. The more influential the actors and structures, the places and processes are, the more invisible they seem to be.

12.09.2025 ,

Time-based Media

Wie kann die Time Based Media an der Gestaltung der Welt und an der Eröffnung von Möglichkeiten für das Andere mitwirken?

Wie können wir spekulativ, performativ und materiell mit einem breiten Spektrum neuer Technologien experimentieren und auch aus dem Veralteten, Ausgeschlossenen oder Vergessenen schöpfen?
Wie können wir Computermedien nicht als Herrschaftsinstrumente oder als Bedrohung, sondern als interagierende Kraft der Resonanz und Reaktion umdenken?
Was können wir aus spontanen, unvorhersehbaren und situierten Begegnungen lernen?

Das Lehrgebiet Time-based Media umfasst neben den Grundlagen und traditionelle Aspekte des bewegten Bildes (Film, Video, Ton) eine dezidierte Auseinandersetzung mit den medientechnologischen Entwicklungen unserer Zeit, wie zum Beispiel der Virtual Reality, Generative Media und Künstliche Intelligenz. Das Lehrgebiet ist fachbereichsübergreifend und somit offen für Studierende der freien Kunst und der Designbereiche. Es kann begleitend, in Kooperation und auch als Schwerpunkt studiert werden.
Im Rahmen des Programms beschäftigen wir uns mit vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen zeitbasierten Medienpraktiken und -prozessen. Durch Forschung, Workshops, Projekte, Exkursionen, Festivals und Ausstellungen erforschen und experimentieren wir mit analogen und digitalen Techniken und Formaten, darunter Video, Film, Sound, VR, AR sowie sensorische, interaktive und generative Medien. Im Rahmen des Programms untersuchen wir, welche Rolle Technologien bei der Gestaltung unserer Realitäten spielen, und suchen nach Möglichkeiten, aus der Standardisierung und Dominanz von Systemen auszubrechen.

Im Mittelpunkt steht die individuelle (oder kollektive) Arbeit in Form von Experimentalfilmen und Medienprojekten. Ziel ist es, die Studierenden zu ermutigen, ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksformen und Forschungsfelder zu entwickeln und ihre Arbeit kritisch zu reflektieren und in einen soziokulturellen Kontext zu stellen. Weitere Ziele sind die Förderung und Ermutigung zu kollaborativer Forschung, Experimentieren und Austausch.

Unser Programm mit Künstlergesprächen, Vorführungen, Salons und Symposien ermöglicht es den Studierenden, mit einer Reihe von Perspektiven, Diskursen und Praktiken innerhalb des expandierenden Feldes der zeitbasierten Medien in Kontakt zu kommen. Zu den Gastrednern des SoSe 25 gehören Kyriaki Goni, Elisa Giardina Papa, Rindon Johnson und Jenna Sutela.
Als Teil des Zentrums für Medien bietet das Programm außergewöhnliche Möglichkeiten, interdisziplinäre Forschung und Netzwerke innerhalb und außerhalb der Universität aufzubauen. Das Muthesius Medienlabor, das DLC und die Werkstätten bieten einzigartige Möglichkeiten, technische Fertigkeiten zu erlernen und zu vertiefen sowie mit verschiedenen Technologien zu experimentieren und sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Medienwerkstätten des Fachbereichs sind mit einer breiten Auswahl professioneller Geräte und Technologien für Produktion und Präsentation ausgestattet und bieten Unterstützung durch ihr Fachwissen.

Abschlüsse

Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)
Bachelor of Arts (B.A.)

Master of Fine Arts (M.F.A.)
Master of Arts (M.A.)

Fragen ?

Prof.in  Annika Larsson
T 0431 / 5198 – 486
E larsson@muthesius.de