Tue 19.5 17.45 Screening and q&a with Ana Vaz, IT IS NIGHT IN AMERICA

Please join us for the screening of  IT IS NIGHT IN AMERICA by Ana Vaz followed by a q&a with the artist & filmmaker.

Tue 19.5.2026

17.45 – 19.45 ZFM Seminar room

Ana Vaz

IT IS NIGHT IN AMERICA (É NOITE NA AMÉRICA)

Film Duration: 66 mins
The q&a with Ana Vaz starts at 19.00

Filmed in Brasília through the flickering light of expired 16 mm stock, Ana Vaz’s film É Noite na América is an incredible, hallucinatory document that moves across city and forest, captivity and survival, past and future, modernism and jungle. The artist engages with her hometown of Brazilia, the capital of Brazil, from the perspective of its nonhuman inhabitants: animals who have been displaced by the city’s modernist fantasy of order and progress. As such, capybaras, anteaters, ariranhas, snakes, birds—each a refugee from a world that was once theirs. The film hovers between documentary and hallucination: a nocturnal bestiary where animals are recognised as political subjects and the urban landscape mutates into a haunted place of grief and reparation. Working with the legay of her father, the late composer Guilherme Vaz, the artist builds a dense acoustic space where the sounds of the jungle merge with the murmurs of the city, composing a landscape of coexistence and exhaustion. In the context of Miratges Mirages, É Noite na América appears as a mirage of species and spaces—a vision that trembles between disappearance and resistance, reminding us that the night is never the end, but rather a call to listen and tune in.

Ana Vaz is an artist and filmmaker born in the Brazilian midwest inhabited by the ghosts buried by its modernist capital: Brasília. Originally from the cerrado and wonderer by choice, Ana has lived in the arid lands of central Brazil and southern Australia, in the mangroves of northern France and in the northeastern shores of the Atlantic. Her filmography activates and questions cinema as an art of the (in)visible and instrument capable of dehumanising the human, expanding its connections with forms of life — other than human or spectral. Consequences or expansion of her cinematography, her activities are also embodied in writing, critical pedagogy, installations or collective walks.

18.05.2026 , Schreibe einen Kommentar

Time-based Media

Wie kann die Time Based Media an der Gestaltung der Welt und an der Eröffnung von Möglichkeiten für das Andere mitwirken?

Wie können wir spekulativ, performativ und materiell mit einem breiten Spektrum neuer Technologien experimentieren und auch aus dem Veralteten, Ausgeschlossenen oder Vergessenen schöpfen?
Wie können wir Computermedien nicht als Herrschaftsinstrumente oder als Bedrohung, sondern als interagierende Kraft der Resonanz und Reaktion umdenken?
Was können wir aus spontanen, unvorhersehbaren und situierten Begegnungen lernen?

Das Lehrgebiet Time-based Media umfasst neben den Grundlagen und traditionelle Aspekte des bewegten Bildes (Film, Video, Ton) eine dezidierte Auseinandersetzung mit den medientechnologischen Entwicklungen unserer Zeit, wie zum Beispiel der Virtual Reality, Generative Media und Künstliche Intelligenz. Das Lehrgebiet ist fachbereichsübergreifend und somit offen für Studierende der freien Kunst und der Designbereiche. Es kann begleitend, in Kooperation und auch als Schwerpunkt studiert werden.
Im Rahmen des Programms beschäftigen wir uns mit vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen zeitbasierten Medienpraktiken und -prozessen. Durch Forschung, Workshops, Projekte, Exkursionen, Festivals und Ausstellungen erforschen und experimentieren wir mit analogen und digitalen Techniken und Formaten, darunter Video, Film, Sound, VR, AR sowie sensorische, interaktive und generative Medien. Im Rahmen des Programms untersuchen wir, welche Rolle Technologien bei der Gestaltung unserer Realitäten spielen, und suchen nach Möglichkeiten, aus der Standardisierung und Dominanz von Systemen auszubrechen.

Im Mittelpunkt steht die individuelle (oder kollektive) Arbeit in Form von Experimentalfilmen und Medienprojekten. Ziel ist es, die Studierenden zu ermutigen, ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksformen und Forschungsfelder zu entwickeln und ihre Arbeit kritisch zu reflektieren und in einen soziokulturellen Kontext zu stellen. Weitere Ziele sind die Förderung und Ermutigung zu kollaborativer Forschung, Experimentieren und Austausch.

Unser Programm mit Künstlergesprächen, Vorführungen, Salons und Symposien ermöglicht es den Studierenden, mit einer Reihe von Perspektiven, Diskursen und Praktiken innerhalb des expandierenden Feldes der zeitbasierten Medien in Kontakt zu kommen. Zu den Gastrednern des SoSe 25 gehören Kyriaki Goni, Elisa Giardina Papa, Rindon Johnson und Jenna Sutela.
Als Teil des Zentrums für Medien bietet das Programm außergewöhnliche Möglichkeiten, interdisziplinäre Forschung und Netzwerke innerhalb und außerhalb der Universität aufzubauen. Das Muthesius Medienlabor, das DLC und die Werkstätten bieten einzigartige Möglichkeiten, technische Fertigkeiten zu erlernen und zu vertiefen sowie mit verschiedenen Technologien zu experimentieren und sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Medienwerkstätten des Fachbereichs sind mit einer breiten Auswahl professioneller Geräte und Technologien für Produktion und Präsentation ausgestattet und bieten Unterstützung durch ihr Fachwissen.

Abschlüsse

Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)
Bachelor of Arts (B.A.)

Master of Fine Arts (M.F.A.)
Master of Arts (M.A.)

Fragen ?

Prof.in  Annika Larsson
T 0431 / 5198 – 486
E larsson@muthesius.de