13.05.2025 Kyriaki Goni: Film Screening und Online Talk (SPCE)

Film Screening und Online Talk: Kyriaki Goni

Arbeiten:
Around the same Sun, 08:30 min
A Way of Resisting (Athens Data Garden), 11:33 min
The Mountain Islands Shall Mourn Us Eternally (Dolomites Data Garden), 10:42 min

Gefolgt von einem Online Talk und einer Diskussion mit Kyriaki Goni, moderiert von Annika Larsson

Kyriaki Goni (Athen, GR) arbeitet mit digitalen und physischen Medien und verbindet CGI-Videos, Textilien, Zeichnungen, KI, Ton, Websites und Skulpturen. Ihre Installationen untersuchen die politischen, affektiven und ökologischen Facetten der Big Tech-Branche. Sie stellte in Einzelausstellungen in der Public Gallery, London, The Breeder Gallery, Athen, Onassis Stegi, Athen, Blenheim Walk Gallery, Leeds und im Kunstverein Ost, Berlin, SixtyEight, Kopenhagen, aus, sowie in Gruppenausstellungen: im Bozar Brüssel, Art Basel Video, Serpentine Cinema, EMST Athen, Kunsthalle Trondheim, Kunsthalle Mannheim, 13. Shanghai Biennale, 8. Gherdeina Biennale, 2. Warschauer Biennale, transmediale2020 usw. Zu den Preisen und Stipendien gehören: ECHO S+T+Arts2024, Nominierung für den Human AI Art Award 2024, Nominierung für S+T+Arts 2023, Nominierung für den Ducato Prize 2023, The New New Allianz Fellowshop, INSPIRE2020 MOMUS Griechenland, ARTWORKS2018 SNF. Sie hat an folgenden Residenzen teilgenommen: Onassis ONX (2024) Onassis AiR (2023), Ars Electronica Telekom Art Collection (2021), Delfina Foundation (2019). Kyriaki hat einen MA in Digitaler Kunst, einen BFA in Zeichnen und Bildhauerei (Hochschule der Schönen Künste Athen) und einen M.Sc. in Kulturanthropologie (Universität Leiden).

 

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12.05.2025 ,

Time-based Media

Wie kann die Time Based Media an der Gestaltung der Welt und an der Eröffnung von Möglichkeiten für das Andere mitwirken?

Wie können wir spekulativ, performativ und materiell mit einem breiten Spektrum neuer Technologien experimentieren und auch aus dem Veralteten, Ausgeschlossenen oder Vergessenen schöpfen?
Wie können wir Computermedien nicht als Herrschaftsinstrumente oder als Bedrohung, sondern als interagierende Kraft der Resonanz und Reaktion umdenken?
Was können wir aus spontanen, unvorhersehbaren und situierten Begegnungen lernen?

Das Lehrgebiet Time-based Media umfasst neben den Grundlagen und traditionelle Aspekte des bewegten Bildes (Film, Video, Ton) eine dezidierte Auseinandersetzung mit den medientechnologischen Entwicklungen unserer Zeit, wie zum Beispiel der Virtual Reality, Generative Media und Künstliche Intelligenz. Das Lehrgebiet ist fachbereichsübergreifend und somit offen für Studierende der freien Kunst und der Designbereiche. Es kann begleitend, in Kooperation und auch als Schwerpunkt studiert werden.
Im Rahmen des Programms beschäftigen wir uns mit vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen zeitbasierten Medienpraktiken und -prozessen. Durch Forschung, Workshops, Projekte, Exkursionen, Festivals und Ausstellungen erforschen und experimentieren wir mit analogen und digitalen Techniken und Formaten, darunter Video, Film, Sound, VR, AR sowie sensorische, interaktive und generative Medien. Im Rahmen des Programms untersuchen wir, welche Rolle Technologien bei der Gestaltung unserer Realitäten spielen, und suchen nach Möglichkeiten, aus der Standardisierung und Dominanz von Systemen auszubrechen.

Im Mittelpunkt steht die individuelle (oder kollektive) Arbeit in Form von Experimentalfilmen und Medienprojekten. Ziel ist es, die Studierenden zu ermutigen, ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksformen und Forschungsfelder zu entwickeln und ihre Arbeit kritisch zu reflektieren und in einen soziokulturellen Kontext zu stellen. Weitere Ziele sind die Förderung und Ermutigung zu kollaborativer Forschung, Experimentieren und Austausch.

Unser Programm mit Künstlergesprächen, Vorführungen, Salons und Symposien ermöglicht es den Studierenden, mit einer Reihe von Perspektiven, Diskursen und Praktiken innerhalb des expandierenden Feldes der zeitbasierten Medien in Kontakt zu kommen. Zu den Gastrednern des SoSe 25 gehören Kyriaki Goni, Elisa Giardina Papa, Rindon Johnson und Jenna Sutela.
Als Teil des Zentrums für Medien bietet das Programm außergewöhnliche Möglichkeiten, interdisziplinäre Forschung und Netzwerke innerhalb und außerhalb der Universität aufzubauen. Das Muthesius Medienlabor, das DLC und die Werkstätten bieten einzigartige Möglichkeiten, technische Fertigkeiten zu erlernen und zu vertiefen sowie mit verschiedenen Technologien zu experimentieren und sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Medienwerkstätten des Fachbereichs sind mit einer breiten Auswahl professioneller Geräte und Technologien für Produktion und Präsentation ausgestattet und bieten Unterstützung durch ihr Fachwissen.

Abschlüsse

Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)
Bachelor of Arts (B.A.)

Master of Fine Arts (M.F.A.)
Master of Arts (M.A.)

Fragen ?

Prof.in  Annika Larsson
T 0431 / 5198 – 486
E larsson@muthesius.de